004_Köln als Urlaubsort – Ja, ja ich bin bald fertig

Touristen Menü auf der Venloerstraße

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Der Ausbau meines neuen fahrbaren Zuhauses zieht sich hin, bis alles wirklich fertig ist, dauert es eben. Ich komme auf Anhieb über den TÜV und keiner glaubt mir, dass ich immer noch am Kögel zu tun habe. Vorfreude und Wehmut mischen sich. Das Wetter wird sommerlich und Ehrenfeld verwandelt sich in ein levantinisches Dorf. Mir kommt Köln nach 14 Jahren auf einmal vor, wie ein Urlaubsort an dem ich nicht mehr lange bleibe. Ich mache Fotos von Sehenswürdigkeiten und verabschiede mich von meiner Stadt.

Treffe noch mal liebe Freude. Trinke mit Christian sehr viel Wein im Kögel, sehe Claudia (nicht die grimmig schweigende, sondern die fröhlich plaudernde im „Meer sehen“), kaufe Brötchen bei Nina, der sympathischsten Bäckerin von ganz Köln, deren kesse Kommentare ich vermissen werde und die leider nicht im Laden war, als ihr wie versprochen das fertig ausgebaute Wohnmobil zeigen wollte.

Schaue langweilige Fußball EM Spiele bei Danyel. Trinke viel Bier im „L“. Treffe Jürgen, Heike und Oliver. Gehe an all die bisher selbstverständlichen Orte, von denen ich weiß, dass sie jetzt schon in der Vergangenheit liegen. Denn ich glaube nicht, dass ich nach der Reise wieder in Köln wohnen werde. Oliver meint, dass er mich nach der dritten Verabschiedung einfach ignorieren würde, sonst käme ich ja nie los.

Echt jetzt!

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