008_Bochum – Alte & neue Heimat – Fiegepils & Kölsch

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Der dritte Abschied von meinen Eltern fiel dann allen leichter. Schon zweimal vorher dachte ich, jetzt geht es los und ich komme bestimmt nicht mehr in Bochum vorbei. Doch dann war immer noch was. Mit meinem Vater den letzten Schliff am Kögel angebracht. Mit meiner Mutter über die Reiseroute gesprochen: „Ich weiß noch nicht wohin ich genau will: In den Süden. Ich weiß auch noch nicht, wie lange ich unterwegs sein will.“ Abendessen bei Nettelbeck: Schweinelendchen mit Bratkartoffeln und alles serviert von Leuten mit Ruhrgebietsakzent.

Bei meinen Eltern in Bochum fällt mir wieder auf, wie sehr mein Herz an meiner alten und seit 2. April offiziell wieder neuen Heimat hängt. Ich mag die Leute im Ruhrgebiet, die Art wie sie reden und was sie sagen und was sie nicht sagen. Die Rheinländer meinen, die Leute hier hätten keinen Humor. Stimmt nicht. Der ist nur so trocken und knorrig, dass die Kölner nicht mitkriegen, wenn ein Witz gemacht wird. Der Mentalitätsunterschied ist am besten beim Bier abzulesen. Kölsch: Süß und süffig. Bochumer Fiege Pils: Herb und frisch.

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