028_Arezzo – Rolltreppen & Corso

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Auch in Arezzo gibt es Arbeiten von der Robberinis. Arrezzo liegt in der Sonne brütend auf einem Hügel, hat eine komplett erhaltene Stadtmauer, wie jede Stadt in der Toskana tausend und einen Kunstschatz (kann man in jedem Reiseführer nachlesen) und eine Reihe von Rolltreppen, die einen vom Parkplatz auf den Hügel bringen. Es sieht so aus, als hätten die Stadtväter Sehnsucht nach einer weltstädtischen U-Bahn gehabt, aber gemerkt, dass Arrezzo dafür zu klein ist, oder aber einfach Zuviel Geld aus einem EU Fördertopf.

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Ich lernte auf der Straße eine Kunsthistorikerin kennen, die ein Buch von Walter Gombrich unterm Arm trug. Wir verabredeten uns zum Abendessen. Sie erzählte mir, dass Arrezzo wirklich ein verschlafenes Provinznest ist, sehr konservativ. Aber sie war froh eine Arbeit in einem Museum gefunden zu haben – in einem riesiger Palast, in dem ein Museum zur antiken und mittelalterlichen Geschichte untergebracht ist. Sie meinte, dass so gut wie kein Uniabsolvent mehr eine Stelle finden würde.

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In der Stadt selbst gibt es eine Fußgängerzone, die steil bergab durch die ganze Stadt geht. Der Corso. Und auf diesem Corso wird abends gelustwandelt. Auf und ab. Ganz ohne Rolltreppe. In einem Modeladen sah ich ein zitronengelbes T-Shirt in dem einer schrillen Schrifttype die Steve Jobs überhaupt nicht gefallen hätte stand: „Stay wild, stay foolish.“

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