054_Unterwegs – Unfindbares Weingut & Alltag in Apulien

0364 2012_10_19

Ich hab versprochen für unsere Weihnachtsfeier Wein mitzubringen. Warum nicht hier aus Apulien. Gerade noch hat mich Christoph angerufen und mir von einem phantastischen Weingut bereichtet, dass hier ganz in der Nähe ist. Auf dem Weg dahin postkartenschöne Trullis. Schlicht und schön. Häuser für Hobbits. Die Suche dem Weingut ist nicht einfach. Die Adresse ist nicht eindeutig. Es gibt ein Gut, aber davon ist nirgends die genaue Adresse zu finden. Endlich gibt mir ein Weinhändler Adresse und Telefonnummer. Leider geht niemand ans Telefon. Ist gerade mal wieder Mittagspause. Also fahre ich die 30 Kilometer zur genannten Adresse. Die liegt komischerweise in einem Büro Neubaugebiet. Von dem pittoresken Weingut auf der Website ist nichts zu sehen. Endlich geht jemand ans Telefon. Nein, den Wein könnte man weder vor Ort probieren oder kaufen. Geht nicht.

Bin sauer, habe einen halben Tag gesucht. In Frankreich kann man jedes blöde Weingut besuchen und dann den Wein auch probieren und sogar kaufen. Grr.

Wie so oft bei Suchen, findet man Dinge, die man nicht erwartet. Ich zum Beispiel lande für eine Nacht in einer Kleinstadt ohne jegliche touristische Bedeutung. Was ich sehe, ist unverfälschtes Apulien. Die Hauptstraße wird abends für den Verkehr gesperrt und die ganze Stadt trifft sich zum Auf- und Ablaufen. Zum Corso. Das hat keinen besonderen Zweck, die Leute laufen auch nicht zu einem bestimmten Ziel. Sie lustwandeln. Und dafür wird die Hauptstraße gesperrt.

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