065_Köln – Vertraut & Fremd

0471 2012_12_08

Ich bin zwischen drin für unsere Weihnachtsfeier in Köln. Es hat geschneit. Perfektes Rodelwetter. Juchzende Kinder am Pilsberg, einer der wenigen Hügel von Köln. Glückliche Stunden ein gelungenes Weihnachtsessen. Alle sind da und es ist schön. Heimat bei Freuden. Und für dieses Wochenende bin ich wirklich zu Besuch. Ich komme mit dem Zug und fahre mit Olaf und Wiebke zurück. Köln, mein früheres Zuhause.

Nach dem 15. Dezember bin ich noch mal für eine knappe Woche in Köln. Wohne vor Olivers SSK Haustür in Ehrenfeld. Die Mischung aus Vertraut und Fremd hat einen Schluck Wehmütigkeit in sich. Ich treffe Freunde, die den Alltag weiterleben, den ich vorher mit ihnen geteilt habe. Ich gehöre jetzt nicht mehr dazu, kenne alles aber noch allzu gut. Weitergezogen.

Ich helfe Oliver, sich in einem neuen Raum unter dem Dach einzurichten. Er wurde aus seinen Räumen herausgemobt. Kommunen müssen anscheinend immer wieder mal Hexenjagden veranstalten, um sich ihres Zusammenhaltes zu vergewissern. Man muss als Mitglied einer Kommune höllisch aufpassen, nicht zum Ziel so einer Hexenjagd zu werden.

Wir bauen eine schöne Trockenbauwand und machen aus einem Raum zwei. Ich treffe Christian und Christine, sehe Jürgen, Rita, Veronika. Nadja und Claudia leider nicht.

Ich beschließe dann doch nicht zum Jahreswechsel in Köln zu sein. Köln ist Vergangenheit, da will ich nicht das neue Jahr beginnen.

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