071_Les Tuilleries – Vergangene Zeiten & Nachtsuche

0514 2012_12_29

Spätnachts komme ich in Les Tuilleries an. Mein Landhaus im Perigord. Noch 2010 stand es leer und ich konnte meinen Namen finden, der in die Ecke mit einem Rest Farbe gemalt war. Ich dachte, dass ich hier etwas bleiben könnte. Und: Das Haus ist bewohnt. Zwei Autos stehen davor. 30 Jahre oder mehr hat es leer gestanden. Jetzt kann ich es von der kleinen Landstraße aus im Mondlicht stehen sehen. Les Tuilleries war für gut 4 Monate ein Zuhause. Als ich dann 2010 dort war und es nach 18 Jahren kaum verändert, wie im Dornröschenschlaf vorfand, hatte das etwas melancholisch magisches. Jemand – Laura oder Anna, hatte ein Portrait von mir auf eine Glasscheibe gemalt, die ich auf einen Herd gestellt und nicht mitgenommen hatte. Die Scheibe stand 18 Jahre später noch dort. Genau so, wie ich sie hingestellt hatte. Auch der Briefkasten, den ich an einen Zaunpfahl genagelt hatte, stand 18 Jahre einfach so in der Ecke. Aber nun ist auch dieses Haus aus dem Dornröschenschlaf aufgewacht. Ich übernachte etwas weiter in Catus.

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